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Heutzutage ist es für viele Haushalte normal Immobilien und Konsumgüter mit Krediten zu finanzieren. Dies ist so lange kein Problem, wie die fälligen Zahlungsverpflichtungen und die Ausgaben zur Sicherung des Lebensunterhalts aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden können.
Ist dies nicht mehr gegeben, schlägt die Verschuldung in eine Überschuldung um. Oftmals geschieht der Übergang von der Verschuldung in eine Überschuldung fließend und hat mehrere Auslöser wie Arbeitslosigkeit, Trennung und Scheidung, Tod naher Angehöriger oder auch Krankheit. Aber auch mangelnde Kenntnis im Umgang mit Geld und Konsumangeboten kann eine Rolle spielen. Bei einer Überschuldung gehen oftmals soziale Bindungen und die wirtschaftliche Selbständigkeit verloren.
Ein Großteil der Betroffenen und deren Familien können sich nicht aus eigener Kraft aus dieser Situation befreien. Hier setzt die Unterstützung der Schuldnerberatung an.
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